Mitfahrbörsen



flinc - Fahrgemeinschaften
Foto: flinc.org

Facebook als Lösung für Mitfahrgelegenheiten

Eigentlich befürworte ich den Öffentlichen Verkehr. Ich fahre ungern mit dem eigenen Pkw. Regelmäßig bin ich von Matrei nach Innsbruck gependelt.

Doch das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ist mir noch zu wenig attraktiv. Warum sind für diese Strecke Hin- und Retour ca. 42 Euro zu bezahlen, wenn es nach Wien mit Vorteilscard für knapp 64 Euro geht? Ferner wünsche ich mir, dass VVT und ÖBB sich darauf einigen, die Vorteilscard auch für den Bus gelten zu lassen. Neben dem teuren Busticket folgen bei Verspätungen noch unangenehme Auswirkungen z.B. beim Anschluss in Kitzbühel.

Da viele OsttirolerInnen in Innsbruck arbeiten oder studieren, gründete ich kurzer Hand über Facebook eine Gruppe für Fahrgemeinschaften. Der Ansturm war überwältigend. Als Administratorin der Gruppe bestätige ich jede Anfrage und weiß daher, dass vorwiegend junge Leute, Studenten und Lehrlinge die Plattform nutzen. Es sind aber auch Menschen, die Größeres transportieren müssen, Mütter mit Kindern oder Leute, die gern Gesellschaft beim Fahren haben.

Durch das Mitnehmen werden die Kosten geteilt. Ich persönlich suche eher eine Mitfahrgelegenheit. Benzinkosten, Maut- und Autobahngebühren spare ich dadurch. Ferner ist es ein Beitrag zur Verkehrsverringerung und zur Umwelt. In der Stadt jedoch liegt der Vorteil wieder bei den Öffis.

Mein Tipp: Sucht einfach bei Facebook nach einer passenden Gruppe.

Gertraud Waldner